Kategorie: Kochrezepte

Die Kochrezepte, die sich im Laufe der Zeit bei mir gesammelt haben.

Radieschen-Suppe

Radieschen-Suppe

So mache ich Radieschen-Suppe:
(Rezept für eine Person)

1 Bund Radieschen mit Grün
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 dicke Kartoffel
Öl zum Anbraten
½ Teelöffel Vadagam (Vadouvan) von der Genießermanufactur
Wasser nach Bedarf (ca. 500 ml)
1 Stich Butter
Salz, Pfeffer, nach Belieben

Für die Radieschen-Suppe Schalotte und Knoblauchzehe putzen,klein hacken und in einemTopf mit dem Öl leicht anbraten. Ge-
schälte und gewürfelte Kartoffel hinzufügen, anbraten, dann
das geputzte Radieschengrün und die geputzten und gewürfel- ten Radieschen zugeben und kurz andünsten. Vadagam und
Wasser hinzufügen und alles kochen, bis es weich ist. Pürieren, vorsichtig nachwürzen, mit einem Stich Butter binden und mit
Baguette oder Toast servieren.

Holunderblütensirup

Holunderbluetensirup

Holunderblütensirup ist für mich im Sommer zusammen mit Sprudelwasser eine wunderbare Erfrischung. Ich mache ihn so:

15 – 20 Holunderblüten
1 Liter Wasser
1 Kilo Bio-Zucker
5 Bio-Zitronen

Die Holunderblüten schneiden und die kleinen Tierchen, die dort wohnen abschütteln. Zitronen in Scheiben schneiden. Wasser und Zucker aufkochen und rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen. Dann die Holunderblüten und die Zitronen in die Flüssigkeit geben. Mit einem Holzkochlöffel täglich umrühren, dabei die Zitronen immer etwas auspressen.
Nach ca. 5 Tagen durch ein sehr feines Sieb geben. Die Flüssigkeit erneut aufkochen, 1-2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in Flaschen füllen (ich nehme die mit Bügelverschluß) und fest verschließen.

Meine Expressküche

Meine Expressküche

Wenn die Saison im Saatgutgeschäft losgeht, bleibt mir wenig Zeit zum Kochen. Also beginne ich bereits im Herbst mit Vorkochen und Einfrieren. Aber manchmal gelüstet es mich doch nach frisch Zubereitetem. Da kommt mir eine – nicht mehr neue – Ausgabe von Annemarie Wildeisens Meine Expressküche gerade recht. Sie verspricht frisch Zubereitetes in 15, 25 oder 35 Minuten. Geht das? Und schmeckt das?
Zuerst der Versuch mit den 15 Minuten: Penne mit zweierlei Pfeffer – geht wirklich ruck, zuck. Die meiste Zeit von den 15 Minuten brauchen die Penne, bis das Wasser kocht und sie gar sind (8-10 Minuten, je nach Gusto), die restliche Zeit wird benötigt für Hacken von Zutaten, anbraten und anrichten. Falls Sie noch Penne vom Vortag haben, geht das Ganze wirklich in kürzester Zeit und ist trotzdem unübertrefflich im Geschmack. Zweiter Versuch mit dem Karottentatar, das 35 Minuten in Anspruch nehmen soll. Ebenfalls in der angegebenen Zeit zu schaffen und ebenfalls sehr schmackhaft, wobei ich die Karotten kurz angedünstet habe.
Alle Rezepte sind anschaulich bebildert und gut erklärt. Sie sind für vier Personen berechnet und unter jedem Rezept steht, wie es für zwei oder eine Person abgewandelt werden kann. Manchmal steht da auch „Der Aufwand lohnt sich nicht, zu viele Reste!“, dann müssen Sie überlegen, was Sie tun. Etwas können die Schweizer noch lernen, nämlich die Übersetzung von genuin schweizerischen Begriffen, wie die Österreicher sich das angewöhnt haben. Zwar gibt Google die Übersetzung jederzeit her, aber ein Glossar wäre netter. Übrigens gibt es nicht nur Hautgerichte, sondern auch Vor- und Nachspeisen, u. a. eine traumhaft leckere Erdbeercreme. Meine Expressküche wandert in meine Küche! (AT Verlag, ISBN 978-3-03800-816-3, 15,90)