Schlagwort: Rezepte

Radieschen-Suppe

Radieschen-Suppe

So mache ich Radieschen-Suppe:
(Rezept für eine Person)

1 Bund Radieschen mit Grün
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 dicke Kartoffel
Öl zum Anbraten
½ Teelöffel Vadagam (Vadouvan) von der Genießermanufactur
Wasser nach Bedarf (ca. 500 ml)
1 Stich Butter
Salz, Pfeffer, nach Belieben

Für die Radieschen-Suppe Schalotte und Knoblauchzehe putzen,klein hacken und in einemTopf mit dem Öl leicht anbraten. Ge-
schälte und gewürfelte Kartoffel hinzufügen, anbraten, dann
das geputzte Radieschengrün und die geputzten und gewürfel- ten Radieschen zugeben und kurz andünsten. Vadagam und
Wasser hinzufügen und alles kochen, bis es weich ist. Pürieren, vorsichtig nachwürzen, mit einem Stich Butter binden und mit
Baguette oder Toast servieren.

Holunderblütensirup

Holunderbluetensirup

Holunderblütensirup ist für mich im Sommer zusammen mit Sprudelwasser eine wunderbare Erfrischung. Ich mache ihn so:

15 – 20 Holunderblüten
1 Liter Wasser
1 Kilo Bio-Zucker
5 Bio-Zitronen

Die Holunderblüten schneiden und die kleinen Tierchen, die dort wohnen abschütteln. Zitronen in Scheiben schneiden. Wasser und Zucker aufkochen und rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen. Dann die Holunderblüten und die Zitronen in die Flüssigkeit geben. Mit einem Holzkochlöffel täglich umrühren, dabei die Zitronen immer etwas auspressen.
Nach ca. 5 Tagen durch ein sehr feines Sieb geben. Die Flüssigkeit erneut aufkochen, 1-2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in Flaschen füllen (ich nehme die mit Bügelverschluß) und fest verschließen.

Wieder was gelernt

Nuetzlingsbehausung

Wieder was gelernt

von Natalie Fassmann, die sich im vorliegenden Heft mit Erbsen beschäftigt. Nämlich, dass man Erbsen auch sehr dicht säen und die jungen Triebe dann nutzen kann. Sie sollen wie Zuckerschoten schmecken. Das werde ich doch gleich mal ausprobieren. Dann nochmal Dirk Mann. Er hat mir in dem Artikel „Vom Gartenraum zum Gartentraum“ das Vertrauen wieder gegeben, dass mein Garten irgendwann einmal doch meinen Vorstellungen von Freiheit, Freizeit und Augenweide entsprechend wird. Es braucht nur Geduld. (GartenFlora 6/2018)

Life in Balance

Buchtitel: Donna Hay - Life in Balance

Und wieder einmal Donna Hay, die australische Ausnahmeköchin. Diesmal hat sie sich dem Wohlfühlgenuss (okay, das ist gerade der Renner, aber….) gewidmet mit Rezepten, die leicht und gesund sind. In der Einführung schreibt sie, dass sie Essen mag, dass sie verwöhnt, erfrischt oder tröstet. Ich finde, „Life in Balance“ ist ein guter Ansatz, um lecker und ausgewogen zu kochen. Mit den Rezepten führt sie durch den Tag, sorgt für einen guten Start, leckere Snacks und Hauptmahlzeiten und wohlschmeckenden Ausklang nach dem Essen. Ich mochte die Grüngemüse-Eier-Pfanne (ohne Sumach), Vollkorn-Ramen mit glasiertem Huhn und Grünkohl (ich hatte auch keine Vollkorn-Ramen zur Hand, also habe ich die normalen genommen) und – mein absoluter Favorit und jetzt Immer-Begleiter-Powersnack – Dattelriegel mit Kernen. Die habe ich gebacken und ein Teil davon meinen Kindern geschickt, die ebenfalls total begeistert waren. Insgesamt sind die Rezepte ein bißchen asiatisch inspiriert, was ich sehr mag, die Küche ist einfach, leicht und erfrischend. Vieles an Gewürzen kann man m. E. ersetzen, die meisten aber wird man in einem gut sortierten Asialaden bekommen.
Es gibt kein Buch von Donna Hay, das nicht durch aussergewöhnliche Fotografien glänzt und dieses gehört selbstverständlich dazu. Man könnte vom Foto essen! Und natürlich beschreibt sie im Detail die Lebensmittel und ihre Verwendung in der Küche. Die Einteilung des Buches unterliegt nicht so sehr dem Gewohnten sondern der Verwendung der Produkte, also z. B. in Gemüse, Power-Proteine, Kernige Körner, usw. Am Ende gibt es ein Glossar zu verschiedenen Zutaten und das Inhaltsverzeichnis. Mit beidem habe ich meine Probleme: das Glossar ist weiß auf dunklem Grund gedruckt, was für mich schwierig zu lesen ist und das Register unterliegt der heute modernen Einteilung nach Keywords. Das macht Sinn im Netz, aber als Inhaltsverzeichnis in einem Kochbuch finde ich es suboptimal. Vielleicht bin ich auch nur altmodisch. Egal, das soll nicht das Kriterium für den Kauf des Buches sein, sondern der Wunsch, sich mit asiatisch – australischem Touch gut, lecker und ausgewogen zu ernähren. (AT Verlag, ISBN 978-3-03800-929-0)

Meine gesunde Küche

Titelbild: Meine gesunde Küche

Johanna Maier, die österreichische Hauben- und Sterneköchin hat sich in diesem Buch ganz dem Thema „täglich gesund essen“ verschrieben. Die Grundlage dafür hat sie mit einer Ausbildung in „Traditioneller europäischer Heilkunde“ geschaffen. Nun verbindet sie in diesem Buch – Meine gesunde Küche – ihr unübertroffenes Küchen-KnowHow mit dem neu gewonnenen Wissen. Dafür hat sie Küchenklassiker und Rezepte für jeden Tag einer Überprüfung unterzogen und sie quasi neu ausgerichtet, z. B. Steirisches Wurzelfleisch, Kalbsrahmgulasch, Kürbiscremesuppe und vieles mehr. Auch für besondere Anlässe, seien es Feste oder einen Abend zu zweit finden Sie hier aufregende Rezepte. Die Autorin erklärt im Intro des Buches die Zutaten, die sie benutzt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben. Schon beim Lesen werden Sie feststellen, dass die Rezepte „rund“ sind und geschmacklich spannende Versuchungen verheißen. Ich fand den Bittersalat mit Birnen, Rüben und Nüssen toll und als ausgemachte Suppenkasperin die Fünf-Elemente-Suppen. Griesflammeri, Hafer-Porridge und lauwarmer Rhabarber mit Vanilleeis sind perfekt, wenn einen die Gier nach Süßem überkommt. Die Rezepte werden aufgewertet mit schön fotografierten Bildern und viele Informationen um Lebensmittel und ihre Verwendung. Falls Sie noch einen Büchergutschein haben, nutzen Sie ihn für dieses Buch. Und falls Sie Küchennovizen beschenken möchten: Perfekt! (Servus, ISBN 978-3-7104-0108-4)